Zeit nicht weiter verschlafen
15. Mai 2010 0 KommentareDiepholz bekommt eine neue Mediothek. Im Oktober soll das Gemeinschaftsprojekt eingeweiht werden. Seit 2003 wurde die Idee entwickelt und steht jetzt kurz vor ihrer Verwirklichung. Ein schlüssiges Konzept zur Flächennutzung und verkehrlichen Erschließung gibt es allerdings nicht. „Es kommt einem Schildbürgerstreich nah, dass es immer noch kein Konzept gibt. Die Betroffenen im Schulzentrum wurden bislang nicht beteiligt,“ erklärte SPD-Fraktionssprecher Manfred Albers.
Das Umfeld des Schulzentrums muss neu geordnet werden. Die Thouarsstraße steht schon lange zur Sanierung an. „Es ist nicht hinnehmbar, dass sich der eine hinter dem anderen versteckt und deshalb nichts passiert. Schlimm genug, dass sich die CDU nicht um das Themna kümmert. Scheinbar fühlt sich aber ach bei der Stadt- und Kreisverwaltung keiner verantwortlich. Wir werden eine Sondersitzung beantragen,“ so Manfred Albers. Dabei soll in Kooperation mit dem Landkreis Diepholz das Erschließungskonzept für das Schulzentrum erarbeitet werden.
Nach Vorschlägen der SPD sind mehrere Überlegungen bei der Konzeptentwicklung zu prüfen und wenn möglich umzusetzen. „Vor allem müssen aber die Betroffenen im Schulzentrum an der Thouarssstraße in die Planungen einbezogen werden,“ erklärte der stellvertretende Bürgermeister Werner Schneider (SPD). Die zukünftige verkehrliche Erschließung des Schulzentrums muss mit dem Landkreis zeitnah geklärt werden. „Wir wollen, dass die Stadt mit dem Landkreis unter Einbeziehung von Eltern, Lehrern und Schülervertretern einen Runden Tisch initiiert. Im Dialog soll bis zu den Sommerferien geklärt werden, welche Anforderungen die Planung erfüllen muss,“ verwies Schneider auf einen SPD-Antrag.
„Wir dürfen die Zeit doch nicht weiter verschlafen. Mit dem Abschluss der Hochbauarbeiten muss ein für die Zukunft tragfähiges Erschließungs- und Flächennutzungskonzept umgesetzt werden. Deshalb ist die Sondersitzung des Bauausschusses notwendig,“ erklärte der SPD-Vorsitzende Ingo Estermann.
Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.






















